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Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit – oder die Kunst, trotz allem gelassen zu sein

Das ist der Titel eines Seminars, das ich am letzten Wochenende besucht habe.
Schon die Seminarbeschreibung hatte mich angesprochen, denn es sollte um Stressbewältigung, Ruhezonen im Alltag und Zeit für sich selbst gehen und da ich mich ja im Moment in dieser beruflichen Veränderung befinde, wollte ich mir damit wirklich eine Zeit für mich selbst nehmen.

Es war schon ganz bezeichnend, dass ich genau am Anreisetag in stressige Situationen kam, denn ich hatte mir mal wieder so viel in diesen Vormittag gepackt, was ich vorher erledigen wollte, dass ich unweigerlich in Zeitnot kam. Ich hatte gearbeitet, die Winterreifen wechseln lassen, war Einkaufen gewesen und Geld zur Bank bringen. Tanken sollte auch noch sein, und meine, wenn auch wenigen, Reiseutensilien waren auch noch nicht verpackt – im Gegenteil, es mussten noch Hose und Shirt gebügelt werden und gegessen hatte ich auch noch nichts. Diesen Beitrag weiterlesen »

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Dieser Beitrag wurde am 26.06.2008 geschrieben…

Normalerweise beginnt mein Tag immer gleich.
Ich stehe auf, mache mir eine große Kanne Tee und starte meinen PC. Ich rufe meine Mails ab und schaue in meine Gruppen bei XING. Es ist wie ein morgendliches Ritual, dafür stehe ich extra früher auf, denn so stimme ich mich auf den Tag ein. Für mich als Morgenmuffel ist das eine gute Möglichkeit, ganz in Ruhe wach zu werden und ganz für mich selbst den Tag zu starten.

So war es auch gestern. Nachdem ich meinen Mann zur Arbeit verabschiedet hatte, startete ich wie immer meinen PC, rief die Mails ab und besuchte meine Gruppen bei XING. Ich schrieb ein paar Kommentare, hörte mein morgendliches Dankbarkeitsvideo ab und überlegte dann, was auf meinem Tagesprogramm für diesen Tag stand.

In den letzten Tagen schien um diese Uhrzeit immer schon die Sonne in mein Zimmer und machte es mir leicht, wach zu werden. Diesmal jedoch wurde es ganz dunkel draußen und ein heftiges Gewitter kündigte sich an. Gewitter haben mir als Kind immer große Angst gemacht, aber seit „The Secret“ bin ich fasziniert von den Naturgewalten, die in diesem Schauspiel stecken. Überwältigend, welche Energien darin frei werden und wie wenig wir Menschen davon eigentlich wirklich verstehen.

Ich schaute also beeindruckt aus dem Fenster, sah, wie die Wassermassen die Straße herunterliefen und freute mich, dass ich jetzt nicht gerade irgendwohin unterwegs sein musste, sondern hier zuhause arbeiten konnte. Als das Gewitter immer heftiger wurde, schaltete ich meinen PC aus und dachte, ok – warte ich besser, bis das alles vorbei ist. Ich schnappte mir mein Buch „Die Prophezeiungen von Celestine“ und machte es mir auf dem Sofa bequem. Wenn mein Arbeitsmittel schon im Moment außer Gefecht gesetzt ist, wollte ich es mir wenigstens nett machen, bis ich es wieder nutzen konnte 🙂

Ich hatte erst ein paar Zeilen gelesen, als mein Sohn von oben runtergerannt kam und meinte, ob ich denn dieses Geräusch nicht hören würde. Ich frage mich wirklich manchmal, ob ich in meinem Alter schon etwas schwerhörig werde, denn ich hatte es wirklich nicht gehört, aber als wir beide nun im Flur an der Treppe standen, hörte ich ein ganz deutliches Plätschern, das aus dem Keller kam.

Hier schreibt

Irene Wolk - Architektin + Webdesignerin mit WordPress =Wordpress-Architektin!

außerdem Vorleserin von Geschichten, Leiterin von Video-Lernkursen und Autorin des Buches: "Bin ich jetzt schön?"

Kreativ, positiv denkend und dauerhaft lernfähig.


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