Irene aus dem Pro-age-Forum hatte eine wunderschöne Visualisierung zur Thematik, wie Frauen mit Veränderungen umgehen und wie sie ihre Stärken erkennen und diese nutzen.
Frauen suchen ihren LEUCHTTURM, der ihnen mit seinem Licht immer den Weg weist, egal wie sehr sie vielleicht gerade im Dunkel oder Nebel umherirren. Das Licht wird angeschaltet vom Blick für das Wesentliche, und der Leuchtturm macht Mut, weil er rundherum Licht spendet und frau so nie im Dunkeln ist. Hat frau den Leuchtturm einmal gefunden, kann sie alles schaffen, denn das Licht ist immer da und begleitet sie. Die Schwierigkeit ist nur, den Leuchtturm zu finden, denn Frauen haben oft Mühe, ihre Stärken zu entdecken, sie trauen sich zu wenig zu und machen sich so kleiner als sie tatsächlich sind.
Gerade Frauen 40plus haben aufgrund ihrer Erziehung oft ein völlig falsches Selbstbild von sich. Aber genau diese Frauen entdecken dann plötzlich, wenn die Kinder aus dem Haus sind, dass sie doch mehr sein könnten als “nur” die Frau an der Seite eines Ehemanns. Aber dann fehlt es am Selbstvertrauen, nochmal was zu wagen, frau fühlt sich zu alt, nochmal was neues zu beginnen und bleibt damit oft unter ihren Möglichkeiten.
Marion vom pro-age-forum will genau solchen Frauen helfen, und ich find ihre Geschäftsidee absolut klasse.
Ab morgen wird ihre erste Webseite online gehen, wer mag, kann sich ja dort man informieren:

So, nachdem ich am Wochenende dann doch etwas schlechter geschlafen und mich auch einige wirre Träume verfolgt haben, bin ich heute Morgen ins Immobilienbüro gefahren und habe die Sache beendet. Ich bin direkt zum Chef gegangen und habe meine Bedenken erklärt. Er hat es sofort akzeptiert und denke auch meine Lage verstanden. Danach habe ich mich von den anderen Kollegen verabschiedet und bin zu meiner Freundin gefahren. Es war schön, nach diesem Schritt nicht alleine zu sein, denn obwohl ich voll hinter meiner Enscheidung stehe, ist es ein merkwürdiges Gefühl und hat mich nicht kalt gelassen.
Die Entscheidung war richtig – wenn ich mein berufliches Glück finden will, muss ich bei meiner Kreativität ansetzten. Ich habe sowohl die Architektur als auch meine Möglichkeiten als Webdesigner einfach vernachlässigt. Ich war in diesem Bürojob eingebunden und hatte nach der Arbeit nicht mehr viel Elan, noch Energien in meine Freiberuflichkeit zu stecken. Daher konnte das nicht funktionieren. Alle meine grafischen Spielereien waren zur Entspannung, konnten mich aber beruflich nicht weiter bringen.
Ich habe jetzt jedoch die Möglichkeit, genau diese Bereiche wieder zu aktivieren. Statt meine Zeit im Immobilienbüro abzusitzen, kann ich nun ganz gezielt an meine neue Geschäftidee rangehen. Aber ich werde es auch nicht überstürzen und irgendwelche Schnellschüsse wagen – nein, ich werde ganz behutsam an die Sache rangehen, mir Pläne und Strategien überlegen und einen Schritt nach dem anderen tun. Ich werde handeln – besonnen und überlegt, und das Wort versuchen aus meinem Wortschatz streichen. Es reicht nicht, etwas nur zu versuchen, damit schränkt man sich von vornherein ein, nein, ich werde etwas tun, und sobald ich merke, dass es nicht das erwünschte Ergebnis erzielt, meine Vorgehensweise ändern. Im Labyrinth ist man immer unterwegs, man ist beweglich und hält die Augen offen, denn man weiß nie, wann der Käse wieder weg ist.

Ich habe heute zwei super liebe Kommentare erhalten von zwei Frauen, die ich bis jetzt nur über ein Forum kennengelernt habe. Beide haben zeitgleich mit mir erkannt, dass ich mich im falschen Mäuselager aufhalte und mir ihre Unterstützung durch ein persönliches Gespräch angeboten. Das kann doch kein Zufall sein. Die Kommentare kamen tatsächlich an, als ich selbst meinen eigenen Beitrag im Blog schrieb.
Wie meine Freundin Ellen immer sagt – es gibt keine Zufälle. Daran glaube ich mittlerweile auch.

Ich werde wohl nicht bis zum Ende des Monats warten müssen. Meine Entscheidung ist eigentlich klar – das war ein Versuch, der nicht funktioniert hat. Ich weiß sehr genau, dass dies nicht der Job ist, den ich die nächsten Jahre ausüben möchte.
Das hat mehrere Gründe. Ich habe es im Prinzip gestern schon gewußt, aber heute ist es mir richtig klar geworden. Ich habe nicht einen schlecht bezahlten Job mit einem nervigen Chef aufgegeben, um mich jetzt von einer karrieregepolten Büroleiterin anmachen zu lassen . Auch nicht, um in einem trostlosen muffigen Büro zu sitzen, eine Arbeit zu verrichten, die mir so gar keine Erfolgserlebnisse verschafft und mich, obwohl freiberuflich tätig, permanent kontrollieren und maßregeln zu lassen. NEIN – dann arbeite ich lieber hier zuhause an einer neuen Geschäftsidee.
Wie vor 15 Jahren, als ich mich für die Freiberuflichkeit entschieden hatte, mit all den Risiken, die sie barg, tue ich das auch jetzt wieder. Ich trage das Risiko, aber ich lebe auch meine Freiheit und arbeite für meinen alleinigen Gewinn.
Ich bin jetzt froh, dass ich das recht schnell erkannt habe – ich will nicht mehr Dinge aushalten müssen – ich will sie lieber schnell ändern und nach neuen Möglichkeiten suchen. Es geht mir gut mit dieser Entscheidung – die nächste Woche wird meine letzte sein als Immobilienmaklerin. Der Mäusestrategie folgend, bin ich wieder im Labyrinth unterwegs …


