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	<title>Kommentare zu: Könnt ihr verzeihen?</title>
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		<title>Von: Liebe ART &#187; Qualvolle Beziehungen</title>
		<link>http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/emotionelles/konnt-ihr-verzeihen//comment-page-1#comment-199</link>
		<dc:creator>Liebe ART &#187; Qualvolle Beziehungen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 17:27:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/?p=172#comment-199</guid>
		<description>[...] Fehlverhalten mit einer schlimmen Kindheit entschuldigt wird. Aber hier geht es nicht um eine Entschuldigung miesen Verhaltens. Hier geht es darum, zu verstehen, warum Menschen tun, was sie tun. Wer das kapiert, hat eine [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Fehlverhalten mit einer schlimmen Kindheit entschuldigt wird. Aber hier geht es nicht um eine Entschuldigung miesen Verhaltens. Hier geht es darum, zu verstehen, warum Menschen tun, was sie tun. Wer das kapiert, hat eine [...]</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/emotionelles/konnt-ihr-verzeihen//comment-page-1#comment-198</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 17:01:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/?p=172#comment-198</guid>
		<description>Liebe Irene, 

einem Menschen zu verzeihen, verlangt gewiss Stärke. Doch mir fällt immer wieder ein ganz anderer Gesichtspunkt des Verzeihens auf. 

Schon so manches Mal, wenn mir jemand in übler Weise begegnet war, kam es mir überhaupt nicht in den Sinn, ihm zu verzeihen. Jedenfalls spontan nicht. Eher das Gegenteil erschien mir attraktiv: Revanche.

Doch mit der Revanche ist das so eine Sache. Die feuert man selten sofort und im Affekt aus sich heraus. Eine richtig heftige, wirksame und verletzende Revanche, die gärt längere Zeit in dem, der sie verschießt. Und genau diese Zeit des Gärens ist eine, die an einem selbst frisst. Sie tut dem, der sich revanchieren will nicht gut.

Wenn ich es hingegen schaffe, ein mieses Verhalten zu verzeihen, dann fällt eine Last von mir. Ich fühle mich befreit, stark, gut. Und zwar so richtig. Ich glaube, das geht jedem Menschen so.

Schwierig ist es manchmal jedoch, die Kurve vom heimzahlenden zum verzeihenden Verhalten zu kriegen. Doch es gibt eine Methode, mit der es mir leichter fällt. Entschieden leichter sogar:

Wenn mir jemand besonders übel mitgespielt hat, bin ich im allerersten Moment geradezu schockiert, fühle mich verletzt. Doch dann gelingt es mir häufig, den inneren Hebel umzulegen. Ich schaue genauer hin zu dem Verursacher meines miesen Gefühls, versuche zu hinterfragen, herauszukriegen, was ihn dazu getrieben hat, sich mir gegenüber so schlichtweg bescheuert zu verhalten. Mich interessiert dies, weil ich mir sage, dass Menschen grundsätzlich keinen Spaß daran haben, andere schlecht zu behandeln. Wer&#039;s tut, weiß, dass ihm selbst womöglich Übles blüht und dass er alles andere als jene Wertschätzung erfährt, nach der jeder sucht.

Meistens muss ich nicht lange hinterfragen. Oft, wenn ich genauer hinsehe, wird mir zum Beispiel klar, unter welchen Bedingungen jemand als Kind aufgewachsen ist, was ihn geprägt hat, in welchem familiären Konkurrenzkampf er sich befunden hat, wie er den Neid Anderer aushalten musste, wie ungerecht er behandelt worden ist, welcher Druck auf ihn ausgeübt worden ist und so weiter und so weiter.

Wenn ich meinen Blick darauf werfe, finde ich das, was mir angetan worden ist, noch lange nicht gut, aber so manches Mal kommt mir eine Ahnung in den Sinn: &quot;Verdammt, wenn mich geprägt hätte, was ihn geprägt hat, wäre ich (vielleicht) ein noch größerer Stinkstiefel geworden.&quot;

Und mit dieser Einsicht verlangt Verzeihung keine mordsmäßige Stärke mehr. Mit dieser Einsicht kann Verzeihen zum Bedürfnis werden.


Liebe Grüße,

Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Irene, </p>
<p>einem Menschen zu verzeihen, verlangt gewiss Stärke. Doch mir fällt immer wieder ein ganz anderer Gesichtspunkt des Verzeihens auf. </p>
<p>Schon so manches Mal, wenn mir jemand in übler Weise begegnet war, kam es mir überhaupt nicht in den Sinn, ihm zu verzeihen. Jedenfalls spontan nicht. Eher das Gegenteil erschien mir attraktiv: Revanche.</p>
<p>Doch mit der Revanche ist das so eine Sache. Die feuert man selten sofort und im Affekt aus sich heraus. Eine richtig heftige, wirksame und verletzende Revanche, die gärt längere Zeit in dem, der sie verschießt. Und genau diese Zeit des Gärens ist eine, die an einem selbst frisst. Sie tut dem, der sich revanchieren will nicht gut.</p>
<p>Wenn ich es hingegen schaffe, ein mieses Verhalten zu verzeihen, dann fällt eine Last von mir. Ich fühle mich befreit, stark, gut. Und zwar so richtig. Ich glaube, das geht jedem Menschen so.</p>
<p>Schwierig ist es manchmal jedoch, die Kurve vom heimzahlenden zum verzeihenden Verhalten zu kriegen. Doch es gibt eine Methode, mit der es mir leichter fällt. Entschieden leichter sogar:</p>
<p>Wenn mir jemand besonders übel mitgespielt hat, bin ich im allerersten Moment geradezu schockiert, fühle mich verletzt. Doch dann gelingt es mir häufig, den inneren Hebel umzulegen. Ich schaue genauer hin zu dem Verursacher meines miesen Gefühls, versuche zu hinterfragen, herauszukriegen, was ihn dazu getrieben hat, sich mir gegenüber so schlichtweg bescheuert zu verhalten. Mich interessiert dies, weil ich mir sage, dass Menschen grundsätzlich keinen Spaß daran haben, andere schlecht zu behandeln. Wer&#8217;s tut, weiß, dass ihm selbst womöglich Übles blüht und dass er alles andere als jene Wertschätzung erfährt, nach der jeder sucht.</p>
<p>Meistens muss ich nicht lange hinterfragen. Oft, wenn ich genauer hinsehe, wird mir zum Beispiel klar, unter welchen Bedingungen jemand als Kind aufgewachsen ist, was ihn geprägt hat, in welchem familiären Konkurrenzkampf er sich befunden hat, wie er den Neid Anderer aushalten musste, wie ungerecht er behandelt worden ist, welcher Druck auf ihn ausgeübt worden ist und so weiter und so weiter.</p>
<p>Wenn ich meinen Blick darauf werfe, finde ich das, was mir angetan worden ist, noch lange nicht gut, aber so manches Mal kommt mir eine Ahnung in den Sinn: &#8220;Verdammt, wenn mich geprägt hätte, was ihn geprägt hat, wäre ich (vielleicht) ein noch größerer Stinkstiefel geworden.&#8221;</p>
<p>Und mit dieser Einsicht verlangt Verzeihung keine mordsmäßige Stärke mehr. Mit dieser Einsicht kann Verzeihen zum Bedürfnis werden.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Andreas</p>
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	<item>
		<title>Von: Babsi</title>
		<link>http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/emotionelles/konnt-ihr-verzeihen//comment-page-1#comment-196</link>
		<dc:creator>Babsi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 22:20:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/?p=172#comment-196</guid>
		<description>liebe irene

habe grade eine kleine geschichte gefunden und auf meinem blog gepostet.da spielt der groll auch eine rolle.

ja groll und diese verstärkten negativgefühle können wirklich krank machen.in meiner familie führte er dazu,dass sich sogar geschwister voneinander distanzierten.ich könnte mir das einfach nicht vorstellen mit den eigenen blutsverwandten.

ich muß zugeben, auch ich hab mich noch nicht ganz befreit von groll.alte wunden sind noch da die langsam aufgearbeitet werden.oder ist es verletzter stolz?

da hab ich mal ein interessantes buch gelesen:&quot;krankheit als SOS der seele&quot;
unser körper nimmt mehr wahr,als wir vermuten..und das ist gut so.
ich hab nun auch geklernt, mehr auf diese signalee zu achten :)

gut, dass du das thema angesprochen hast!

alles liebe von babsi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe irene</p>
<p>habe grade eine kleine geschichte gefunden und auf meinem blog gepostet.da spielt der groll auch eine rolle.</p>
<p>ja groll und diese verstärkten negativgefühle können wirklich krank machen.in meiner familie führte er dazu,dass sich sogar geschwister voneinander distanzierten.ich könnte mir das einfach nicht vorstellen mit den eigenen blutsverwandten.</p>
<p>ich muß zugeben, auch ich hab mich noch nicht ganz befreit von groll.alte wunden sind noch da die langsam aufgearbeitet werden.oder ist es verletzter stolz?</p>
<p>da hab ich mal ein interessantes buch gelesen:&#8221;krankheit als SOS der seele&#8221;<br />
unser körper nimmt mehr wahr,als wir vermuten..und das ist gut so.<br />
ich hab nun auch geklernt, mehr auf diese signalee zu achten <img src='http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>gut, dass du das thema angesprochen hast!</p>
<p>alles liebe von babsi</p>
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	<item>
		<title>Von: Silvia</title>
		<link>http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/emotionelles/konnt-ihr-verzeihen//comment-page-1#comment-194</link>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 19:21:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/?p=172#comment-194</guid>
		<description>...und vergeben. 

Anscheinend schreibe ich heute in Etappen. Vielleicht kannst alles in eines zusammenfügen *lach*. 

Liebe Grüße 
Silvia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und vergeben. </p>
<p>Anscheinend schreibe ich heute in Etappen. Vielleicht kannst alles in eines zusammenfügen *lach*. </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silvia</p>
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