Monika hat gestern ihren schönen, aufgeräumten Arbeitsplatz fotografiert und das Bild in ihrem Blog veröffentlicht. Als ich ihr Bild sah, war mein Schreibtisch gerade ein einziges Chaos an Papieren, aufgeschlagenen Ordnern und einzelnen Zetteln.
Ich hatte am Abend zuvor einen sehr wichtigen Brief gesucht und in einem Anfall von Frust, weil ich den nicht finden konnte, alle Papiere wie ein kleines, zorniges Kind auf den Schreibtisch geworfen. Dieses Chaos ließ ich dann über Nacht einfach liegen, blieb die halbe Nacht vorm Fernseher kleben und war enttäuscht über diese Unordnung, die offensichtlich nicht nur auf meinem Schreibtisch, sondern auch in meinem Innersten herrschte.
Da kam Monikas Posting gerade recht, denn es stimmt – hast du Ordnung um dich herum, dann schafft das auch Ordnung in deinem Kopf und in deinem Handeln.
Daher kann ich euch heute einen wunderschön aufgeräumten Schreibtisch präsentieren. Hier macht es Spaß, zu arbeiten, und so kommt auch wieder Ordnung in meine Gedanken. Alle Zettel und Unterlagen sind nun projektweise in Klarsichthüllen abgelegt und ich kann sie nacheinander bearbeiten.
Mich würde interessieren, welcher Ordnungstyp ihr seid.
Seid ihr eher die liebevollen Chaoten, die aber trotzdem in ihrem Chaos alles auf Anhieb finden?
Oder seid ihr die absoluten Ordnungsfanatiker, bei denen nicht ein einziger PostIt-Zettel zu finden ist?
Oder so wie ich – ein Mischung daraus – die Ordnung zwar liebend, aber ab und zu doch im Chaos landen?
Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch einen tollen Sonntag – hier schneit es gerade wieder!
Liebe Grüße
Irene






Schöne Bilder, so wünscht man und frau sich das immer. Nur komischerweise kommt da immer mal wieder etwas dazwischen.
Wie außen so innen und andersherum. Da ist schon was Wahres dran. Und verrückterweise bedingt sich das auch noch gegenseitig. Oftmals wird es ja noch im offiziellen Bereich, im Job, im Ehrenamt und dergl. geschafft, die notwendige Ordnung zu halten. Doch auch dort sieht man oft Schlimmes. Im Privatbereich zeigt sich dann das wahre Gesicht. Mit Worten: “Das geht ja Niemanden etwas an” oder sowas, versucht so manch Einer sich das schön zu reden. Naja, soll ja auch Menschen geben, die sich wirklich in Unordnung wohl fühlen. Doch das sind sicher die Wenigsten.
Nun ist ja nicht gleich Unordnung, nur weil fast jede Hausfrau in der Küche einen Wühlkasten hat oder weil im Schlafzimmer auch ein Kommodenkasten eher einem Wühltisch gleicht. Gemeint ist die Grundordnung, ein System, eine gewisse Disziplin zum System.
Disziplin ….. das ist das schlimme Wort.
Ein System entwickeln oder übernehmen und konsequent durchziehen. Naja, das müssen wir noch weiter vertiefen ….
Was für ein Typ bin ich?
Grundordnung überall mit zwischenzeitlichen, unterschiedlichen Chaospunkten. Das Ganze hängt sehr von meinem mentalen Zustand ab. So wie innen so auch außen! Kommen z.B. alte Probleme oder entsprechend gleich Gelagertes wieder, dann bleibt das meist auch liegen. Obwohl ich weiß, dass das absolut nichts bringt. Wie also über den eigenen Schatten springen? Ich arbeite dran.
Viel Ordnungs- Erfolg für Euch
Monika
http://monikalohmann.wordpress.com/
achja wie sehr hab ich mit meiner mutter über das thema gestritten.mein damaliges kinderzimmer war ein kreatives chaos und immer kam sie réin und brachte mit ihrer aufräumerei soviel chaos, dass ich gar nichts mehr fand.
jetzt in meinen eigenen 4 wänden ist es so dass ich meine zettelhaufen und anderes an häufchen nie ganz beseitigen kann.also totale ordnung???nene nicht wirklich
)
aber so nen tollen aufgeräumten schreibtisch wie bei dir das hab ich auch gerne..:)))lang bleibts bei mir leider nie so
ganz liebe grüße von babsi
Liebe Irene,
bei mir herrscht zur Zeit Chaos auf meinem Schreibtisch. So wie Du habe ich alle meine Papiere – die ich dringends ablegen müsste – in einen Korb geworfen, jetzt warten sie darauf, dass sie sortiert und abgelegt werden. Ich tue das äußerst ungern, aber es gibt dann Punkte- so wie bei Dir, wenn ich etwas nicht finden kann, was ich dringend benötige, dann ist es so weit. Dann wird aufgeräumt.
Also in diesen Dingen bin ich eher disziplinlos.
Viele liebe Sonnengrüße
Dori
Hallo, liebe Irene
ich zähle mich zu den Ordnungsfanatikern – aber SO aufgeräumt wie Dein Schreibtisch aussieht ist meiner höchstens, wenn ich in Urlaub fahre und alles “ordentlich” zurücklasse, damit meine Nachbarin beim Blumengießen einen guten Eindruck von mir hat
)
Im Ernst: da ich ja mein Büro im Haus habe, landet natürlich privates und geshäftliches auf ein und demselben Schreibtisch, um so mehr, weil ich ja ein vielseitiger Mensch bin, da ist ein gutes Ordnungssystem schon sehr wichtig.
So ein ganz aufgeräumter, fast leerer Schreibtisch würde mir suggerieren, daß ich nichts zu tun habe, und das wiederum wäre schlecht für die Geschäfte ………
Mein Schreibtisch darf ruhig voll, muß aber übersichtlich sein.
Wie außen, so innen ……….:-)
Herzliche Grüße, Jutta