Während ich heute morgen hier sitze und schreibe, fällt mir auf, wie wenig panisch ich reagiert habe. Ich war so ruhig, so abgeklärt. OK – da war Wasser in meinem Keller, das konnte ich nicht mehr ändern. Kopierer und Stereoanlage, Waschmaschine und Heizung – alles ist heil geblieben. Warum also aufregen. Hier hilft nur handeln! Klar hätte ich an diesem Tag lieber was anderes gemacht, als meinen Keller zu räumen und zu wischen, aber es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen. Auch ist es ärgerlich, dass nun mein Telefon und Internet nicht mehr geht, aber auch das ist nichts, was der Aufregung lohnt. Die Technik wird es schaffen, dass auch dieses Problem beseitigt wird. Auch hier hilft nur handeln, nicht jammern.
Ich glaube, an dieser kleinen Episode wird deutlich, wie unterschiedlich man eine Situation beurteilen und auf sie reagieren kann. Es gab Zeiten in meinem Leben, da hätte ich geheult, geschimpft und gejammert, dass ausgerechnet mit so was passieren muss. Ich hätte mich maßlos aufgeregt, warum nun mein Telefon und Internet nicht geht und hätte mich wahrscheinlich noch mit meinen Mann gestritten, weil er es versäumt hat, die Lichtschächte zu säubern. Zu erkennen, dass ich diesmal anders reagiert habe, erfüllt mich mit Dankbarkeit, denn es zeigt mir wieder einmal, dass ich mit meiner veränderten Lebens- und Denkweise auf den richtigen Weg bin. Ich kann einen Wasserschaden als Katastrophe ansehen und mich über den Schaden aufregen, den er angerichtet hat, oder ich kann mich über meinen frisch gewischten Keller freuen und dankbar sein, dass nichts schlimmeres passiert ist. Ich bin zuversichtlich, dass mir das in immer mehr Situationen gelingen wird und mich diese Denkweise glücklich und zufrieden macht.



da ist man doch echt dankbar und froh, dass nichts schlimmeres passiert ist und nur wenig zu Schaden kam
Da siehst du mal, was diese Einstellung bewirkt.Mir ging es früher auch schon mit Kleinigkeiten so, dass ich ganz verzweifelt bin.Bestes Beispiel, als ich mich vor ein paar wochen selber aus der wohnung sperrte.ohne handy ohne geld *g*
früher hätte ich weder aus noch ein gewußt deswegen, an jenem Tag aber war ich auch ganz ruhig, mußte lachen und konnte so meine etwas ältere Nachbarin mal näher kennenlernen:))
ist nur ne KLeinigkeit im Vergleich zu dem was euch da pasiert ist.
nun hast du wenigsstens einen “durchgewienerten”Keller
))
gglg Babsi