Archiv für Juni 2008


Nein, bitte nicht das, was ich vermutete!!! Wir hatten in der Vergangenheit mal Ärger mit unseren Lichtschächten gehabt und einmal hat uns eine braune Schlammmasse den gerade gestrichenen Keller ruiniert. Als wir jetzt unten ankommen, steht bereits der ganze Keller unter Wasser. Die Lichtschächte in Waschküche und Hobbyraum sind vollgelaufen und das Wasser drückt nun durch Fugen an der Fensterbank ins innere. Normalerweise packen die Lichtschächte das, was an Niederschlag reinläuft, und geben es dann langsam nach unten in die Drainage ab. Diesmal aber waren sie voller Laub und konnten die Wassermassen, die von Himmel runterkamen, nicht schnell genug ablaufen lassen.

Christoph und ich standen erst mal fassungslos vor den vollgelaufenen Lichtschächten und konnten nur untätig zusehen, wie das Wasser an der Wand herunterlief. Ein Bodenablauf in der Waschküche sorgte zwar dafür, dass einiges an Wasser abfließen konnte, aber konnte trotzdem nicht verhindern, dass alle Kellerräume knöcheltief unter Wasser standen.

Ich wunderte mich, dass ich dabei so ruhig blieb, aber in dem Moment stand fest, mit was ich meinen Vormittag verbringen würde: Keller trockenlegen! Ich rief meinen Mann an und bereitete ihn darauf vor, was er am Nachmittag hier vorfinden würde, und nachdem er mit seinem Chef gesprochen hatte, bekam er frei und so konnten wir zu dritt an die Arbeit gehen.

Ganz nüchtern betrachtet war alles halb so schlimm. Die Fußleisten sind hinüber, der Putz braucht an einigen Stellen etwas Kosmetik, ein paar Plattenhüllen der geliebten LP-Sammlung meines Mannes sind aufgequollen und einige Möbel, die im Wasser standen, haben etwas abbekommen. Aber sonst ist der Keller nun einmal nass durchgewischt und gereinigt worden und trocknet auch schon wieder ab. Wir alle sind etwas ins Schwitzen gekommen vom Putzen und hin- und herräumen, aber sonst ist nichts schlimmeres passiert. Leider gehen seit dem Unwetter weder Telefon noch Internet – und das ist für mich das unangenehmste an der ganzen Aktion.

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Dieser Beitrag wurde am 26.06.2008 geschrieben…

Normalerweise beginnt mein Tag immer gleich.
Ich stehe auf, mache mir eine große Kanne Tee und starte meinen PC. Ich rufe meine Mails ab und schaue in meine Gruppen bei XING. Es ist wie ein morgendliches Ritual, dafür stehe ich extra früher auf, denn so stimme ich mich auf den Tag ein. Für mich als Morgenmuffel ist das eine gute Möglichkeit, ganz in Ruhe wach zu werden und ganz für mich selbst den Tag zu starten.

So war es auch gestern. Nachdem ich meinen Mann zur Arbeit verabschiedet hatte, startete ich wie immer meinen PC, rief die Mails ab und besuchte meine Gruppen bei XING. Ich schrieb ein paar Kommentare, hörte mein morgendliches Dankbarkeitsvideo ab und überlegte dann, was auf meinem Tagesprogramm für diesen Tag stand.

In den letzten Tagen schien um diese Uhrzeit immer schon die Sonne in mein Zimmer und machte es mir leicht, wach zu werden. Diesmal jedoch wurde es ganz dunkel draußen und ein heftiges Gewitter kündigte sich an. Gewitter haben mir als Kind immer große Angst gemacht, aber seit „The Secret“ bin ich fasziniert von den Naturgewalten, die in diesem Schauspiel stecken. Überwältigend, welche Energien darin frei werden und wie wenig wir Menschen davon eigentlich wirklich verstehen.

Ich schaute also beeindruckt aus dem Fenster, sah, wie die Wassermassen die Straße herunterliefen und freute mich, dass ich jetzt nicht gerade irgendwohin unterwegs sein musste, sondern hier zuhause arbeiten konnte. Als das Gewitter immer heftiger wurde, schaltete ich meinen PC aus und dachte, ok – warte ich besser, bis das alles vorbei ist. Ich schnappte mir mein Buch „Die Prophezeiungen von Celestine“ und machte es mir auf dem Sofa bequem. Wenn mein Arbeitsmittel schon im Moment außer Gefecht gesetzt ist, wollte ich es mir wenigstens nett machen, bis ich es wieder nutzen konnte :-)

Ich hatte erst ein paar Zeilen gelesen, als mein Sohn von oben runtergerannt kam und meinte, ob ich denn dieses Geräusch nicht hören würde. Ich frage mich wirklich manchmal, ob ich in meinem Alter schon etwas schwerhörig werde, denn ich hatte es wirklich nicht gehört, aber als wir beide nun im Flur an der Treppe standen, hörte ich ein ganz deutliches Plätschern, das aus dem Keller kam.

So, und hier ist mein wunderschönes Abschlusszertifikat.

Vielen Dank an Micki für den Kurs und die wunderbare Betreuung. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit Flash zu arbeiten, das Programm zu erlernen und ich werde auf jeden Fall damit weiter machen.

Es verbindet ganz wunderbar grafische Kreativität mit Bewegung und Musik – ich bin froh, dass ich das für mich entdecken durfte.

alles Liebe
Irene

So, nach 50 Lektionen habe ich gestern endlich meinen Flashabschluss abgegeben.
Das Thema erklärt sich von selbst – wer mag, klickt auf das Bildchen

gruss

Alles Liebe
Irene

Hier schreibt

Irene Wolk - Architektin + Webdesignerin mit WordPress =Wordpress-Architektin!

außerdem Vorleserin von Geschichten, Leiterin von Video-Lernkursen und Autorin des Buches: "Bin ich jetzt schön?"

Kreativ, positiv denkend und dauerhaft lernfähig.


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