Archiv für Juni 2008
Kann auch bloggen süchtig machen?
Irgendwie hatte ich total Lust dazu, mir neue Blogs anzulegen und das Design dafür zu kreieren.
Ich zeige ich euch mal, was daraus entstanden ist:
Das ist mein neuer Blog mit Zitaten für jeden Tag. >>zum Blog
Hier habe ich mein Portfolio als blog gestaltet. >>zum Blog
Und hier wird es bald meine neuesten Flash-Präsentationen geben. >>zum Blog
So, da ist es nun – mein neues Design.
Ich wollte mal was anderes haben als die üblichen zwei- oder dreispaltigen Layouts und dieses Theme von Sadish hat mir einfach super gut gefallen. Ich habe es in den Farben und Bildern angepasst und hoffe, dass ich eines Tages so ein Theme mal selbst schreiben kann.
Hier ist nochmal das vorherige Design, dass mich seit März 2008 begleitet hat:
Während ich heute morgen hier sitze und schreibe, fällt mir auf, wie wenig panisch ich reagiert habe. Ich war so ruhig, so abgeklärt. OK – da war Wasser in meinem Keller, das konnte ich nicht mehr ändern. Kopierer und Stereoanlage, Waschmaschine und Heizung – alles ist heil geblieben. Warum also aufregen. Hier hilft nur handeln! Klar hätte ich an diesem Tag lieber was anderes gemacht, als meinen Keller zu räumen und zu wischen, aber es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen. Auch ist es ärgerlich, dass nun mein Telefon und Internet nicht mehr geht, aber auch das ist nichts, was der Aufregung lohnt. Die Technik wird es schaffen, dass auch dieses Problem beseitigt wird. Auch hier hilft nur handeln, nicht jammern.
Ich glaube, an dieser kleinen Episode wird deutlich, wie unterschiedlich man eine Situation beurteilen und auf sie reagieren kann. Es gab Zeiten in meinem Leben, da hätte ich geheult, geschimpft und gejammert, dass ausgerechnet mit so was passieren muss. Ich hätte mich maßlos aufgeregt, warum nun mein Telefon und Internet nicht geht und hätte mich wahrscheinlich noch mit meinen Mann gestritten, weil er es versäumt hat, die Lichtschächte zu säubern. Zu erkennen, dass ich diesmal anders reagiert habe, erfüllt mich mit Dankbarkeit, denn es zeigt mir wieder einmal, dass ich mit meiner veränderten Lebens- und Denkweise auf den richtigen Weg bin. Ich kann einen Wasserschaden als Katastrophe ansehen und mich über den Schaden aufregen, den er angerichtet hat, oder ich kann mich über meinen frisch gewischten Keller freuen und dankbar sein, dass nichts schlimmeres passiert ist. Ich bin zuversichtlich, dass mir das in immer mehr Situationen gelingen wird und mich diese Denkweise glücklich und zufrieden macht.





















