Archiv für Mai 2008

blume

Über die Pfingsttage habe ich mir eine kleine Schreibpause gegönnt. Ich war sehr faul, hab viel auf der Terrasse gesessen und es mir einfach gut gehen lassen. Trotzdem möchte ich heute abend kurz hier schreiben, denn ich habe am Samstag eine super liebe Büchersendung erhalten, die ich hier einfach mal erwähnen muss.

Nachdem ich letzte Woche ganz spontan mit Sylvie telefoniert hatte, hatte sie mir schon per Mail verraten, dass ein Brief an mich unterwegs sein. Ich war natürlich sehr gespannt und am Samstag endlich konnte ich den wundervollen GEdichtband von Sylvie in den Händen halten. In Farbe Träumen heißt er und beeinhaltet Sylvies vielfältige Gedichte zu unterschiedlichen Themen. Vielen vielen Dank Sylvie – damit hast du mir wirklich eine große Freude bereitet. Das hat in mir wieder den Wunsch manifestiert, auch mal ein Buch zu schreiben. Seit ich Blog schreibe, habe ich schon öfter mal darüber nachgedacht, aber jetzt ist der Wunsch wieder ganz präsent. Danke Sylvie für die Erinnerung daran :-)

Liebe Grüße
IRENE

blume

Ich habe meinen Tag heute mit der Dankbarkeitsübung begonnen, und jetzt, wo der Tag fast vorbei ist, kann ich mal reflektieren, wie so ein begonnener Tag dann verlaufen kann…

Ich hatte vor, mein Auto zur Werkstatt zu fahren, schnell die Reifen wechseln zu lassen und mich danach mit einem ehemaligen Kollegen ganz spontan zum Kaffee zu treffen. Mittags wollte ich wieder daheim sein, noch etwas arbeiten und dann die schöne Sonne genießen. Der Tag verlief dann aber doch ganz anders, und es ist noch nicht so lange her, da hätte mich das alles ziemlich wütend und nervig werden lassen.

OK – der Reihe nach.
Wenn ich dachte, alle Leute hätten ihre Sommerreifen schon drauf nur ich nicht, hatte ich mich heftig getäuscht. Es war irre voll und denen wäre am liebsten gewesen, ich wäre nächste Woche wieder gekommen. Wollte ich aber nicht – die schweren Refen waren schließlich schon im Auto, da hatte ich keine Lust, die zuhause wieder auszuladen. Also ließ ich das Auto dort, sagte, ich käme am Nachmittag wieder und dachte – ok – dann Plan B. Ich rief meinen ehemaligen Kollegen an, mit dem Kaffee trinken immer mächtig Spaß macht und erhoffte mir, dass er mich danach dann schnell heimfahren könnte. Hm – zu viel Wunschdenken, denn er war am anderen Ende der Stadt und hatte Termine – also nix mit Kaffee Trinken und auch nicht mit Heimfahren – da braucht Irene schon Plan C  :-)

Mein Handy war gerade wieder in meiner Tasche verschwunden und ich auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle, als diese mir gerade vor der Nase wegfuhr. Hm – blöd, aber nicht zu ändern, also auf die nächste warten – oder hoffen, es fährt vielleicht jemand vorbei, den ich kenne und der mich mitnimmt. Leider Fehlanzeige – also warten auf die Bahn und dann ab nach Hause.

In der Bahn sitzend überlege ich, dass ich mir ja das Auto meines Vaters leihen kann, dann könnte ich noch ein paar Wege erledigen, ehe ich mein eigenes Fahrzeug wieder abholen kann. Also steige ich zwei Haltestellen später aus und stelle vor der Haustür meiner Eltern fest, dass das Auto nicht dort steht…. Meine Mutter teilt mir mit, dass mein Vater damit unterwegs sei, aber sicher bald wieder kommt. Also gut, warum nicht auch noch Plan D – dann warte ich halt so lange, schaffen tue ich heute eh nichts mehr. Meine Mutter freut sich, dass sie jemanden zum reden hat und ich denke, wer weiß, wann ich das nächste Mal hinkomme, also tue ich ihr den Gefallen. Zwischendrin war ich immer mal versucht, doch zu Fuß heim zu laufen, aber dann warte ich doch auf meinen Vater, der erst nach 1 1/2 Stunden endlich wieder auftaucht….

Ich bin immer noch ganz locker und fröhlich, als ich fast gleichzeitig mit meinem Mann zuhause ankomme und ihn ganz spontan zum Chinesen einlade. Wir sitzen in der Sonne, essen lecker und ich erzähle ihm von meinen Visualisierungen, meinen Wünschen und meiner Beschäftigung mit dem Gemeimnis. Bisher habe ich diese Thematik immer nur mit mir selbst und Menschen besprochen, die ähnlich denken wie ich. Mein Mann ist oft sehr skeptisch, mißtrauisch und kann mit solchen “esoterischen” Dingen wenig anfangen, aber wir hatten trotzdem ein sehr gutes Gespräch und ich war wieder einmal sehr dankbar….

Am Nachmittag wollte ich mit meinem Sohn noch zum Arzt, als wir jedoch in die Praxis kamen, war nicht in Stuhl mehr frei, so voll war das Wartezimmer. OK – pupertierende Jungs können sowas schonmal garnicht ab, also sind wir wieder heimgefahren und habens nach ner Stunde nochmal probiert. Auch diesmal saßen wir auf dem Flur und mussten warten, aber nach einer Stunde konnten wir endlich die Praxis verlassen. Jetzt mussten wir noch das Auto aus der Werkstatt holen – also pupertierendes Kind – sorry pupertierenden Jugendlichen ausgeladen – etwas genervt wirkenden Ehemann eingepackt und zur Werkstatt gefahren. Danach den Wagen meines Vaters wieder zurück gebracht und schnell noch Getränke einkaufen. Wegen der Feiertage waren sowohl die Straßen als auch die Geschäfte voll, und ich merkte, dass mein Mann immer nervöser wurde, beim Autofahren fluchte, einige heikle Situationen beim Fahren hatte und sich seine Laune immer mehr verschlechterte. Es war wie eine Spirale – und die Krönung zeigte sich dann darin, dass die Fernbedienung vom Garagentor bei ihm nicht mehr funktionierte – bei mir aber schon :-)

Was ich nun mit all dem sagen will: ich hätte aus diesem Tag eine einzige Katastrophe machen können, denn schon meine ersten Aktionen klappten ja nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber mit dem Gefühl der tiefen Dankbarkeit in mir habe ich nicht zugelassen, dass mir irgendetwas den Tag vermiest. Meine Gedanken haben bestimmt, wie ich mich fühlen will, und selbst der meckernde Jugendliche und auch der genervte Ehemann konnten daran nichts ändern. Ich hatte die Entscheidung, in diese Stimmung einzusteigen oder meine eigene, fröhliche und dankbare zu behalten. Es war ein erhebendes Gefühl für mich – ein wirklicher Erfolg.

DANKE für diesen Tag!!!

irene.jpg

Seit “The Secret” glaube ich ja, dass alles möglich ist. Daher habe ich gestern eine neue Form begonnen, wie ich mich von den noch überflüssigen Kilos befreien kann. Ich finde, der 08.05.08 ist dafür ein gutes Datum, schließlich habe ich ja vor zwei Jahren auch an einen so prägnatenten Datum (04.05.06) angefangen und immerhin 20 Kilo abgenommen.

Nun halte ich dieses Gewicht schon seit über einem Jahr, aber ich fand nicht mehr den Anfang für die noch fehlenden Kilos. In den letzten Wochen hat meine Konzentration auf das Abnehmen nun genau das Gegenteil ausgelöst – die Waage zeigte ständig etwas mehr an und meine Laune, meine Gedanken änderten sich von Tag zu Tag.

Dann sah ich den Film “The Secret” und mir wurde klar, dass ich jetzt etwas ändern muss. WW, die Punktezählerei – all das funktioniert nicht mehr – irgendwelche Gedanken in mir wehren sich dagegen, mein restliches Leben vom Pointstagebuch abhängig zu machen, und je mehr ich an Gewicht verlieren dachte, desto höher ging meine Waage. So kann es unmöglich weiter gehen, also werde ich jetzt die Macht meiner Gedanken nutzen, aus dieser Spirale wieder heraus zu kommen.

Als erstes habe ich heute morgen meine Waage mit meinem Wunschgewicht überklebt :-)
Was für ein Gefühl, auf die Waage zu steigen und diese Zahl zu sehen. Da gehts mir doch schon gleich besser.
Dann halte ich ab sofort folgende Regeln ein:

Ich esse, wenn ich Hunger habe
Ich esse genau das, auf das ich Lust verspüre
Ich esse bewußt und genieße mein Essen
Ich höre auf zu essen, wenn ich satt bin

Außerdem höre ich jeden Tag eine Entspannungs-CD, mit der ich mein Unterbewußtsein anleite, meine Gewohnheiten zu ändern und mein schlankes ICH zu visualisieren. Natürlich beschäftige ich mich auch weiterhin mit meiner positiven Lebenseinstellung, der Macht der Gedanken und dem Gesetz der Anziehung. Es ist eine so spannende Thematik, dass ich es fast bedauere, dass sie mir erst jetzt begegnet ist. Aber wie alles im Leben wird es seine Gründe haben – ich muss ja nicht alles verstehen…

Heute morgen habe ich wieder meine Dankbarkeitsübung gemacht – es ist wirklich eine wunderbare Art, in den Tag zu starten, weil es Gefühle weckt, die dich den ganzen Tag begleiten und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, das den ganzen Tag anhält. Ich schenke euch heute mein Lächeln, auf dass es euch den ganzen Tag begleitet und ihr euch gut fühlt…

Liebe Grüße
IRENE
 

blume

Mit Freuden habe ich heute morgen den Postboten erwartet, denn ich wusste, dass er mir heute morgen ein Päckchen von AMAZON bringen würde *freu*

Sofort habe ich es geöffnet und die DVD The Secret – Das Geheimnis in mein Laufwerk gelegt, doch mein Desktopcomputer wollte sie nicht abspielen.
Hey, das Geheimnis liegt vor mir und ich kann es nicht ansehen???
Mein Ärger war nur kurz – denn Irene hat ja auch ein neues Notebook *jubel*

Prima, also die DVD dort eingelegt und der Film konnte beginnen. Da ich das Buch ja schon kannte, waren mir die Inhalte nicht neu, und trotzdem waren meine Gefühle ganz anders als beim Lesen des Buches. Ich hatte den Eindruck, als säße ständig ein kleines, giftiges Männchen auf meinen Schultern mit dem Namen ZWEIFEL und flüsterte mir ständig ins Ohr: „Und das glaubst du etwa, Irene?????“

Es war ein verwirrendes Gefühl, hielt mich aber nicht davon ab, mir den Film bis zum Ende anzusehen. Ich habe oft gelächelt, und am Ende überzog ein Kribbeln meinen Körper, aber der kleine ZWEIFEL saß weiterhin auf meiner Schulter…

Ich beschloss also, nach dem Mittagessen mich mit einem Cappu auf die Terrasse zu setzten, mein Notebook (geniale Technik, oder?) zu schnappen und abermals in das Geheimnis einzutauchen. Jetzt kamen mir die Mitwirkenden schon wie alte Bekannte vor, Sympathie stellte sich ein – für die einen mehr, andere etwas weniger. Aber alle bewirkten, dass der kleine ZWEIFEL diesmal stiller wurde, weniger häufig das Wort ergriff und am Ende nichts mehr zu sagen hatte.

Ich möchte daher alle, die zweifeln, darum bitten, nicht vorschnell aufzugeben. Lasst diesen kleinen ZWEIFEL nicht die Überhand gewinnen, hört noch mal genau hin, schaut euch eine Situation noch mal von einer anderen Perspektive an und entscheidet dann nach eurem Gefühl.

Ich habe, bevor ich mir erst das Buch und dann die DVD von „THE SECRET“ kaufte, einige der Rezensionen gelesen. Die positiven haben mich neugierig gemacht, haben den Wunsch in mir genährt, auch das Geheimnis kennen zu lernen. Meine Neugierde, auch die negativen Stellungnahmen zu lesen, haben nur den kleinen ZWEIFEL auf meiner Schulter aktiviert, mir Dinge ins Ohr zu flüstern wie „Siehst du, wieder so ein amerikanischer Mist….“ oder „ Du glaubst aber auch jeden Blödsinn“

Schon an diesem kleinen Beispiel kann man sehen, wie beeinflussbar unsere Gedanken und Gefühle sind, und wie schnell der Zweifel die Überhand gewinnen kann. Hätte ich damals, als ich mir „Die Mäusestrategie“ gekauft habe, auch die negativen Rezensionen gelesen, wäre mir womöglich eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben entgangen. Zum Glück habe ich seinerzeit nur auf die Empfehlung einer lieben Internetfreundin gehört und bin ihr heute noch dankbar dafür.

Ich kenne meinen kleinen ZWEIFEL jetzt, ich kann ihn sehen, wie er da klein und listig auf meiner Schulter sitzt und mir seine Sicht der Dinge ins Ohr flüstert, aber ich kann jetzt reagieren, ich kann ihn runterschupsen oder ihn verstummen lassen, denn ich bin Herr über meine Gedanken, und ich kann zulassen oder ablehnen, ob er da nun sitzt oder nicht. Ich weiß, er ist ziemlich hartnäckig und lässt sich nicht so leicht abschütteln, aber ich kann es mit ihm aufnehmen, ich kann ihm den Wind aus den Segeln nehmen, ich kann so denken, wie es gut für mich ist…

Hier schreibt

Irene Wolk - Architektin + Webdesignerin mit WordPress =Wordpress-Architektin!

außerdem Vorleserin von Geschichten, Leiterin von Video-Lernkursen und Autorin des Buches: "Bin ich jetzt schön?"

Kreativ, positiv denkend und dauerhaft lernfähig.


Artikelkategorien
Neues Video im Wordpress-Blog
Archiv