Archiv für März 2008

blume 

So, bevor nun die neue Woche beginnt, wollte ich schnell noch die letzte reflektieren.

Dafür hatte ich am Wochenende keine richtige Zeit bzw. wohl auch einfach keinen Nerv…

 

Nun, zunächst ist die Woche ganz anders verlaufen, als ich mir vorgestellt habe. Ich hatte so viel positive Energie in mir, dass ich dachte, die Welt gehört mir :-)

Stattdessen hat mich der neue Job ziemlich ernüchtert und es gab Tage, wo ich diesen Schritt als ziemliche Fehlentscheidung gesehen habe.

 

OK – ein neuer Anfang ist wohl nie ganz leicht, und noch dazu ist es für mich, trotz meiner Ausbildung, dennoch ein vollkommen neues Arbeitsgebiet und auch ein völlig anderes Arbeiten. Ich kann mich erinnern, dass ich, als ich vor vielen Jahren meine Ausbildung begann, in den ersten Tagen auch sofort das Handtuch werfen wollte. Und als ich in diesem Büro anfing, wo ich bis vor kurzen noch arbeitete, ging es mir ähnlich. Jedes Mal hätte ich am liebsten sofort meine Sachen gepackt und wäre wieder heim gegangen. Das einzige Mal, wo ich nicht einen Zweifel hegte, war, als ich mit einem Kollegen in die Freiberuflichkeit startete – das war vom ersten Tag an eine wunderbare Zeit, für die ich heute noch dankbar bin.

 

Was sagt mir das – habe ich mein persönliches Käselager noch nicht gefunden? Ist dieser Job vielleicht nur eine Etappe auf dem Weg dahin? Fällt mir vielleicht noch etwas ein, was mich glücklicher und ausgeglichener macht?

 

Was wäre eigentlich so schlimm daran, mir einzugestehen, dass ich mich eventuell geirrt habe? Was sind meine Träume? Und wie gelange ich dahin, diese zu verwirklichen? Das sind die Fragen, die ich mir stellen muss, und wenn ich darauf Antworten finde, weiß ich auch, wie ich zu handeln habe.

 

Ich werde diesen Fragen heute nachgehen!

blume

Das frage ich mich heute wirklich. Irgendwie bin ich frustriert. Der neue Job läuft so ganz anders, als ich es erwartet hatte. War wohl mal wieder blauäugig, und nun holt mich die Realität ein. Um mal bei der Mäusestrategie zu bleiben:

Es hat nach gutem Käse gerochen, ich habe mich auf das Käselager gefreut und konnte nicht schnell genug hinkommen. Und nun entpuppt es sich als ein Raum, der ganz anders ist als in meiner Vorstellung. Und der Käse – so richtig lecker ist der nicht – ich kann mich damit noch nicht wirklich anfreunden, und ich fühle mich in der Einarbeitung ziemlich alleine gelassen. Heute ist einfach so ein Tag, wo ich leicht das Jammern anfangen würde – hätte ich mir nicht versprochen, das nicht mehr zu tun.

Ok – man kann nach den paar Tagen noch nicht wirklich viel sagen und ich bin vielleicht wieder etwas voreilig, aber trotzdem gibt es Dinge, die mir gleich nicht fallen haben und wo ich mich wohl auch nicht dran gewöhnen kann. Ich glaube, ich muss mir mal eine Liste machen – mit positiven und negativen Aspekten und dann schauen, was überwiegt – werde ich mir am WE mal vornehmen. Klar ist für den Moment nur – richtig glücklich und zufrieden bin ich nicht!

blume 

Nun wollte ich doch heute richtig loslegen, aber nee - heute war meine Betreuerin krank – also bin ich wieder heim gefahren.
Erst war ich frustriert – hatte wohl eine zu hohe Erwartungshaltung.
Jetzt aber sehe ich es locker – habe mir einfach einen schönen ruhigen Tag gemacht, gelesen, war zwei Stunden walken und tratschen mit meiner Freundin und habe es mir einfach gut gehen lassen.
Ich glaube, der Stress kommt noch früh genug – also nehme ich es jetzt so wie es kommt.

blume

ist vorbei, und alles war halb so schlimm, wie ich befürchtet habe.
Weil die Frau, die mich die ersten Tage anleiten soll, auch ne Menge Arbeit hatte, hat sie mich vor den PC gesetzt und mich mit dem Programm arbeiten lassen. Ich hab dann die ganzen Funktionen etwas getestet, ganz viele Exposés gelesen und angesehen und hatte aber trotzdem sehr viel Leerlauf. War schon ein wenig komisch, aber ich denke, am Anfang kann ich nicht zu viel erwarten, es wird sich schon einspielen und dann muss ich eh selbst ran. Morgen werden wir Interesseten abtelefonieren und auch Akquise betreiben, was sicher aufregender wird -zumal das so eine kleine Schwachstelle bei mir ist. Naja, schaun wir mal, was diese Woche noch alles passiert.Das Büro ist etwas trostlos -meine Architektenaugen haben gleich gesehen, dass es einen Anstrich brauchen könnte und ein paar Bilder an der Wand wären auch nicht schlecht. Eine Pflanze brauche ich in jedem Fall, aber das werde ich alles nach und nach besorgen. Habe nur gemerkt, dass mir ein angenehmer Arbeitsplatz schon wichtig ist.

Die Kollegen sind sehr nett – bin gespannt, wie sich das alles weiter entwickelt. So ein 1. Tag ist ja immer etwas komisch vom Gefühl her – ich denke, das ändert sich sicher noch.Nun gut – morgen geht es hier weiter -heute bin ich trotz Langeweile etwas erledigt. Hatte eben noch eine Sitzung vom Förderverin der Schule und nun reicht es mir

Bis morgen ihr Lieben – ich werde weiter berichten…
 

Hier schreibt

Irene Wolk - Architektin + Webdesignerin mit WordPress =Wordpress-Architektin!

außerdem Vorleserin von Geschichten, Leiterin von Video-Lernkursen und Autorin des Buches: "Bin ich jetzt schön?"

Kreativ, positiv denkend und dauerhaft lernfähig.


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